Das System der Zahlenmotivation fuer schwache Menschen



  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt

Webnews



http://myblog.de/kneisl

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Das Schluckproblem ist endlich gelöst !!!

Sa.04.04.2009: Das Schluckproblem ist endlich gelöst !!!

Je mehr Zeit verstreicht ohne dass das Schlucken zurückkehrt desto geringer wird die Angst vor dem Schlucken und so langsam erscheint es wirklich wie ein lächerlicher Witz, dass ich ein so entsetzliches Schluckproblem hatte, das mich in qualvollste Angst und Schrecken versetzte und mich fast arbeitsunfähig machte. Die Seele ist schon ne seltsame Sache, wenn sie mal außer Kontrolle gerät dann wird das Absurde zur Vernunft und Normalität und die Vernunft erscheint absurd. Ich bin froh dieses Problem endlich gelöst zu haben und hier ist die Lösung: Das zwanghafte ständige und unkontrollierbare Schlucken hat sein Ursache allein in allgemeinen begründeten und auch unbegründeten Ängsten und diese Ängste verursachen das ständige Schlucken, was wiederum die Ängste noch verstärkt und zu einer zusätzlichen enormen Angst vor dem Schlucken selbst führt. Man kann den Teufelskreis aber leicht durchbrechen wenn man einmal die Ursache des Schluckens begriffen hat, denn allein das Begreifen der Ursache des Schluckens nimmt einem schon einen großen Teil der Angst , nämlich der Angst vor dem Schlucken selbst. Und sehr wichtig noch: Das ständige Schlucken hat absolut nichts mit den Gedanken an der Schlucken zu tun sondern hat seine Ursache n u r in der Angst, deshalb gilt es allein diese zu bekämpfen und es hat überhaupt keinen Sinn zu versuchen nicht an der Schlucken zu denken weil es nicht die Ursache des Problems ist und es unmöglich ist daran zu denken an etwa nicht zu denken. Da man jetzt die Ursache des ständigen Schluckens kennt hat man nicht mehr das Ohnmachtsgefühl nichts gegen das Schlucken tun zu können und ihm schutzlos ausgeliefert zu sein und so wird die Angst schnell schwächer. Damit ist bereits der entscheidende Schritt getan und die Hoffnung kehrt zurück, dass das Schlucken bald überwunden ist. Und so wird das Schlucken von Woche zu Woche schwächer bis es völlig aufhört und man nur noch entspannt, wie es natürlich ist, und völlig unbewusst hin und wieder schluckt. Ein wichtiges Hilfsmittel den Teufelskreis der Angst und die Angststarre zu durchbrechen ist jederzeit zuckerfreie Hustenbonbons dabei zu haben, denn so kann man das Schlucken entspannen und ein Wohlgefühl erzeugen, das es möglich macht die Angststarre zu mindern oder gar zu beenden. Tja, das war ein harter, schwerer und qualvoller Weg der Erkenntnis, aber ich bin wirklich verdammt froh und auch stolz, dass ich das Problem gelöst habe und das Schluckproblem wird auch niemals mehr zu einem Problem werden, denn ich kenne jetzt die Ursache und ich kenne jetzt die Lösung !!!

P.S. Ich veröffentliche diesen höllischen Weg durch den ich ca. 2 Jahre gehen musste bis ich die Lösung des Problems endlich fand, weil ich glaube, dass ich mit dem Schluckproblem nicht allein bin. Ich habe im Internet nach der Lösung gesucht aber nicht gefunden, aber ich las von vielen anderen Verzweifelten die das Schluckproblem auch haben und bisher keine Lösung dafür fanden. Es gibt einfach viele schwache Menschen da draußen die wie ich vom Leben und dem Konkurrenzkampf in der immer komplexer werdenden Arbeitswelt völlig überfordert sind und dann solche Angststörungen und in der Folge solche Probleme wie das ständige zwanghafte und  auf die Dauer wirklich unglaublich qualvolle Schlucken entwickeln. Vielleicht sucht ja mal ein Betroffener im Internet nach der Lösung des Schluckproblems und stößt dabei auf diesen Text und kann damit das Schluckproblem mindern oder lösen. Und wenn es nur ein Mensch wäre dem ich damit geholfen hätte, dann hätte sich die Veröffentlichung des Textes schon gelohnt und ich selbst wäre vor 2 Jahren froh gewesen diese Lösung des Schluckproblems im Internet zu finden, denn das hätte mir große Qualen erspart. 

Das war der lange und qualvolle weg bis zur Lösung des Schluckproblems:

Januar 2007: Das ständige Schlucken hat nur mit Angst, Anspannung, Scham, zu geringem Selbstvertrauen und zu geringem Selbstwertgefühl zu tun. Es hat nichts mit an das Schlucken denken oder etwas schlechtes im Schlucken zu sehen oder dem Glauben man kann nichts dagegen tun es muss von selber aufhören zu tun. Es ist allein ein Ausdruck von allgemeiner Angst, Anspannung, Scham, zu geringem Selbst -vertrauen und zu geringem Selbstwertgefühl. Man muss sich das klarmachen und die Angst, Anspannung und Scham auf ein gesundes Maß verringern und das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl auf ein gesundes Maß erhöhen. Dann hört auch das ständige Schlucken innerhalb weniger Tage oder Wochen auf. Es nützt auch nichts zu versuchen eine vermeintliche Hemmung zu schlucken zu überwinden, denn das ändert nichts an den einzigen Ursachen, nämlich der Angst, Anspannung, Scham, zu geringes Selbstvertrauen und zu geringes Selbstwertgefühl. Das Problem: Oft ist die Angst so stark, dass man es nicht schafft die Angst auf ein Niveau zu senken, das das Schlucken beendet. Dann bekommt man Zweifel an der einzigen Ursache des Schluckens und versucht in der Verzweiflung die Verkrampfung zu verringern, indem man versucht möglichst entspannt zu schlucken oder im Schlucken nichts schlechtes zu sehen etc. Das macht aber alles noch viel schlimmer, weil man sich jetzt auf das Schlucken selbst konzentriert anstatt auf die Ursachen des Schluckens. Die Folge ist, dass man die Speichelproduktion noch zusätzlich anregt und regelrecht absäuft. Weitere Zweifel werden geweckt wenn man manchmal das Gefühl hat, eigentlich gar keine Angst und Anspannung im größeren Umfange zu haben und trotzdem schlucken zu müssen. Dies ist aber ein Irrtum, da das Schlucken oft auch auf unbewusste verdrängte Ängste reagiert und man an manchen Tagen viel sensibler selbst auf geringere Angst reagiert. Daraus kann dann größere Angst und Anspannung und noch stärkeres Schlucken entstehen. Sicher ist in jedem Fall das nur die Angst und Anspannung etc. für dieses Schlucken verantwortlich ist. Es gibt den klaren Beweiß, dass das Schlucken nur mit der Angst, Anspannung Scham mangelndem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zusammenhängt, denn es kann selbst entstehen , wenn man allein ist und sich ängstigt. Es heißt nicht umsonst einen Kloß im Hals haben oder tief schlucken zu müssen, oder trocken schlucken zu müssen, wenn ein Mensch Angst hat oder geschockt ist. Geduld, Geduld und noch mal Geduld und jeden Tag aufs neue den Kampf gegen die übertriebene Angst etc. aufnehmen. Dann bekommt man die Sache in den Griff. Es gibt a b s o l u t keinen anderen Weg !!!!!!!!!!!! Das Abweichen von dieser Problemlösung macht alles noch viel schlimmer und verunsichert zusätzlich, was die Heilung weiter verzögert. Leider ist der Kampf gegen die übertriebene Angst eine Lebensaufgabe und das Schlucken wird in Phasen starker Anspannung im Beruf etc. auch immer wieder kommen. Leider. Aber der Kampf muss dann eben immer wieder aufs neue gewonnen werden und dann hat man meist eine Monate Ruhe.

Falsch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Die oben genannten Faktoren wie Angst, Anspannung, Scham etc. sind nur die Einstiegsursachen für das ständige Schlucken. Das Schlucken kann als Einstieg auch viele andere Ursachen haben. Aber zu dem Zeitpunkt ist es noch kein Problem, da das Schlucken begrenzt bleibt. Erst wenn man sich des häufigen Schluckens bewusst wird und es negativ bewertet und dann bekämpfen oder unterdrücken will, erst dann wird es zu einem massiven Problem. Denn dann Denkt man ständig an das Schlucken und stimuliert die Speichelproduktion zusätzlich. Dies führt in einen klassischen Teufelskreis. Durch die erhöhte Speichelproduktion wird das Schlucken noch stärker und auch für die Umwelt auffälliger. Die Folge ist eine noch negativere Bewertung des Schluckens durch einen selbst. Dann verkrampft man noch mehr und kämpft noch stärker dagegen an, was die Konzentration auf das Schlucken und die Speichelproduktion noch weiter steigert. Jetzt beginnt es unerträglich zu werden weil die ganze Muskulatur im Hals verkrampft und das Schlucken schmerzhaft und im Schluckgeräusch immer lauter wird. Jetzt ist es für alle auffällig, dass man ein Schluckproblem hat. Jetzt kommt auch eine massive Angst dazu und ein Gefühl von Ohnmacht und Panik. Dieser Teufelskreis ist nur durch eine Sache zu durchbrechen oder von vornherein zu verhindern: Man darf nicht im Geringsten etwas schlechtes im Schlucken sehen!!! Nicht im Allergeringsten !!!!!!!!!!!!!! Erst dann hört es langsam auf. Dies ist täglich in der Zeit der Schluckproblematik im Rahmen der Zahlenmotivation aufzuzeichnen unter der Kurzbezeichnung: NIGESISCHLS Erst wenn man das schafft wirklich nicht im Allerallergeringsten etwas schlechtes im Schlucken zu sehen hört es auf. Aber Vorsicht: Wenn man sich mal eingeschluckt hat und über Wochen diese Schluckangst durchlitten hat, braucht es Wochen des Trainings nicht im Geringsten etwas Schlechtes im Schlucken zu sehen. bis es aufhört. Die Gefahr ist dann, dass man das Vertrauen in diese Lösung verliert, weil es keinen sofortigen Erfolg bringt. Aber so eine Schluckangst gräbt sich tief im Gedächtnis ein und muss erst langsam vergessen werden. Deshalb ist Geduld und Vertrauen wichtig. Es funktioniert so und nur so. Einen anderen Weg gibt es absolut nicht. Weiteres Problem: Wenn das ständige Schlucken dann wieder verschwunden ist, vergisst man die Lösung des Problems. Wenn dann durch verschiedene Ursachen wie Anspannung, Angst etc. erneut das Schlucken zunimmt, weiß man nicht mehr, wie man das Problem das letzte Mal gelöst hat und versucht, erst wieder die vermeintlichen Ursachen wie Angst etc. zu bekämpfen und gerät so wieder in den Teufelskreis, da die Angst nur die Einstiegsursache ist, die für sich allein kein größeres Schluckproblem verursachen kann. Am besten ist es: Den Teufelskreis gar nicht erst entstehen zu lassen. Wenn das Schlucken zunimmt sollte man gleich die NIGESISCHLS in die Zahlenmotivation aufnehmen, dann ist das Problem von Anfang an unter Kontrolle. ABER: EIN WEITERES PROBLEM IST DASS MAN IN DER ZEIT DER BESCHÄFTIGUNG MIT DEM SCHLUCKEN AUCH AN DAS SCHLUCKEN DENKT. DIES VERSTÄRKT DIE SPEICHELPRODUKTION WEITER WOMIT DAS SCHLUCKEN AUCH WIEDER VERSTÄRKT WIRD. DESHALB MUSS AUCH NOCH DER FAKTOR MWASD: MÖGLICHST WENIG AN DAS SCHLUCKEN DENKEN ZUM ZIEL GESETZT WERDEN. WENN MAN ES NICHT SCHAFFT DAS DENKEN AN DAS SCHLUCKEN ZU VERRINGERN KOMMT MAN NICHT MEHR RAUS AUS DEM TEUFELSKREIS. DAS MWASD SOLLTE AUCH IN DIE TÄGLICHE LISTE DER ZAHLENMOTIVATION AUFGENOMMEN WERDEN. ALSO NICHT STÄNDIG SAGEN DASS MAN NICHTS SCHLECHTES IM SCHLUCKEN SIEHT DA MAN SONST JA STÄNDIG AN DAS SCHLUCKEN DENKT SONDERN NUR AN DIES DENKEN WENN ES ABSOLUT NÖTIG IST UM SICH ZU BERUHIGEN UND DAS SCHLUCKEN ZU ERLEICHTERN !!!

Wieder Falsch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Dies ist ein weiteres Problem. Wenn man sich erst einmal eingeschluckt hat und dann beginnt nichts schlechtes im Schlucken zu sehen, wird es oft erst einmal schlimmer bevor es besser wird. Man schluckt über Tage und manchmal sogar Wochen noch mehr als vorher. Dies lässt einen an dieser einzig richtigen Strategie zweifeln. Man versucht durch solche falschen neuen Ideen wie nicht an das Schlucken denken das Problem zu lösen. Das geht aber nicht, denn wenn man versucht an etwas nicht zu denken denkt man automatisch trotzdem daran. Zugleich aber untergräbt man das nichts schlechtes im Schlucken sehen, denn wenn man versucht an etwas nicht zu denken sagt man damit ja auch automatisch aus, dass man doch etwas schlechtes im Schlucken sieht. Fazit: Man darf nicht im geringsten etwas schlechtes im Schlucken sehen, nicht im allergeringsten. Das ist die einzige Möglichkeit das Problem zu lösen !!!!!!!! Ich glaube, das ist wieder falsch: Denn die Folge des nichts schlechtes im Schlucken sehen ist jetzt, dass ich schon am Wochenende massiv ins Schlucken komme ohne dass auch nur ein Mensch in meiner Nähe ist. Das nichts schlechtes im Schlucken sehen verstärkt das Schlucken sogar, da man immer wieder daran denkt, dass man ja nichts schlechtes dabei finden soll. Solche Teufelskreise verfolgen mich schon mein Leben lang. Es ist die Hölle zusätzlich zu dem täglichen Kampf an solch unnötigen Mist zu leiden. Es gibt wohl doch nur eine Wahrheit: So wie nachfolgend beschrieben bin ich früher in der Ausbildung über das Schlucken hinweggekommen: Du kannst nicht im geringsten etwas gegen das Schlucken tun es muss von selbst aufhören !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Erst wenn du aufgibst etwas dagegen zu tun und akzeptierst, dass du überhaupt gar nichts dagegen tun kannst und dass es absolut nur von selbst aufhören kann, dann wird es nach einer gewissen Zeit aufhören, die aber auch Wochen und im schlimmsten Fall sogar Monate dauern kann. Du musst dich da absolut in das Schicksal ergeben. Es hört auf wenn es aufhört. Du hast darauf absolut keinen Einfluss. Erst wenn du aufgibst und bereit bist das Schlucken sogar für immer zu akzeptieren, weil du dagegen nichts tun kannst hört es auf !!!!!!!!!!!!!!! Diese Erkenntnis vergesse ich immer wieder und plötzlich weiß ich nicht mehr wie das Schlucken beim letzten Mal verschwunden ist und gehe wie hier geschildert über Wochen und Monate durch viele Höllen des sinnlosen Suchens nach einer Lösung womit ich das Schluckproblem nur noch schlimmer und die Heilung noch langwieriger mache und erst nach totaler Erschöpfung der Kräfte, der bedingungslosen Kapitulation, der vollständigen Anerkennung meiner Ohnmacht und dass ich nicht im allergeringsten etwas dagegen tun kann, sondern es von selbst aufhören muss es dann langsam aufhört. Aber auch dann hört es nicht sofort auf. Man braucht Geduld. Die Heilung kann Wochen und Monate dauern aber es gibt leider keinen anderen Weg. In der Zahlenmotivation sollte auf dem Zettel täglich notiert werden wie sehr man daran glaubt und es akzeptiert dagegen absolut nichts tun zu können, da es von selbst aufhören muss. Dieser Glaube darf nicht in Zweifel gezogen werden auch wenn es qualvoll ist und einfach nicht aufhören will. GUADKANDTEMVSA: (GLAUBEN UND AKZEPTIEREN: DU KANNST ABSOLUT NICHTS DAGEGEN TUN ES MUSS VON SELBST AUFHÖREN) !!!!!!!!!!!!!!!! UND VERGISS NICHT: DU KANNST NICHTS DAGEGEN TUN ALSO HAST DU AUCH KEINE SCHULD DARAN. SCHÄME DICH NICHT DAFÜR.ES IST UNANGENEHM AUCH FÜR DIE ANDEREN DIE DEIN SCHLUCKEN MITERLEBEN. ABER ICH KANN NICHTS DAGEGEN TUN !!!!!!!!!ES IST NUN MAL SO, DAS DAS SCHLUCKEN IMMER WIEDER KOMMT UND NACH EINER ZEIT AUCH WIEDER GEHT WENN ICH AKZEPITIERT HABE, DAS ICH NICHTS DAGEGEN TUN KANN. Wieder Falsch: Ein typisches Beispiel. Ich habe das Vertrauen verloren in das nichts schlechtes im Schlucken sehen weil ich mehr geschluckt habe. Aber es wird eben erst schlimmer bevor es besser wird. Ich habe heute noch viel mehr geschluckt mit der neuen Strategie, dass ich nichts gegen das Schlucken tun kann. Es gilt nur die Strategie absolut nichts schlechtes im Schlucken zu sehen !!!!!!!!!!!!! Ein weiterer Fehler war heute, dass ich versucht habe die Speicheldrüsen durch ansammeln des Speichels im Mund zu beruhigen. Das hat es sogar noch schlimmer gemacht, denn dies stimuliert diese zusätzlich und macht Angst weil man mit der verdammten Spucke im Mund an nichts mehr anderes denken kann und noch tiefer in den Teufelskreis gerät. Ab jetzt gibt es kein Abweichen mehr. Ich habe jetzt alles ausprobiert. Nur das nichts schlechtes im Schlucken sehen hat wenigstens halbwegs Erfolg gebracht. Es gibt keinen anderen Weg !!!!!!! Wieder falsch: Ich habe heute höllisch viel geschluckt mit der Strategie nichts schlechtes im Schlucken zu sehen. Es regt das Schlucken enorm und bringt einfach nichts.

Neue Strategie: Ich glaube jetzt das Schluckproblem entsteht durch die die Angst vor dem Schlucken. Das Ziel ist also möglichst wenig Angst vor dem Schlucken zu haben. Sehr interessant dabei: Lt. Universitätsklinikum Graz: Der Mensch schluckt täglich ca. 600 bis 2.000 mal. Trotz der Vielzahl von Nerven und Muskeln, die am äußerst komplexen Schluckvorgang beteiligt sind, geschieht dies unbewusst. Aufmerksam wird man erst dann, wenn Schwierigkeiten im Ablauf auftreten. Könnte das das Problem sein, dass ich durch eine anfängliche allgemeine Angst und Anspannung vermehrt geschluckt habe und dann darauf aufmerksam wurde. Dann habe ich das Schlucken, das sonst unbewusst abläuft, als etwas unnormales empfunden obwohl es offenbar völlig normal ist jede 1 bis 2 Minuten zu schlucken. Verdammt das wäre ja der Wahnsinn wenn ich mich für etwas schämte und davor ängstigte, das völlig normal ist. Aber ich vergesse dabei, das da auch das Schlucken der Malzeiten dabei ist. Und da die meisten Menschen mindestens 3 Malzeiten zu sich nehmen und viel trinken ergeben sich natürlich solch hohe Schluckzahlen. Aber ich glaube trotzdem, dass das Schluckproblem durch die Angst vor dem Schlucken bedingt ist. Es ist keine allgemeine Angst mehr sondern nur noch vor dem Schlucken selbst. Also ist das Ziel jetzt möglichst wenig Angst vor dem Schlucken zu haben. MWAVS (0 bis -5) auf dem Zettel wird ab jetzt das tägliche Ziel sein. Das nichts schlechtes im Schlucken sehen verstärkt das Schlucken enorm und das du kannst nichts gegen das Schlucken tun erhöht das Gefühl der Ohnmacht und des Kontrollverlust und damit die Angst vor dem Schlucken. Du musst nicht das Schlucken bekämpfen sondern die Angst vor dem Schlucken. Aber zu versuchen darin nichts schlechtes zu sehen ist sinnlos denn ständig schlucken zu müssen ist sehr quälend und allein deshalb absurd darin nichts schlechtes sehen zu wollen. Aber die Angst vor etwas negativem wie dem Schlucken kann man sehr wohl bekämpfen.

Wieder falsch: Es nützt alles nichts. Heute habe ich es versucht keine Angst vor dem Schlucken zu haben Und habe Unmengen geschluckt. Du kannst nichts gegen das Schlucken tun es muss von selbst aufhören. Eigentlich ist das auch logisch. Denn: Das Schlucken ist ein unbewusster Reflex der automatisch abläuft. Wenn man aber jetzt ständig versucht keine Angst vor dem Schlucken zu haben, dann denkt man automatisch an das Schlucken und stimuliert den Speichelfluss und muss so über die Stunden immer mehr und häufiger schlucken. Steigender Teufelskreis Eine weitere Idee war es sich 3 Sätze zu sagen:

1. Du darfst so oft schlucken wie du willst

2. Niemand störst du mit deinem Schlucken

3. Du störst die Leute nur mit deiner Angst davor, sie durch dein Schlucken zu stören oder gar zu verstören Hat leider überhaupt nicht funktioniert. Das Schlucken wurde nach einem kurzen Erfolg noch stärker. Das alles kann nicht funktionieren weil man sich zu intensiv mit dem Schlucken beschäftigt und es so noch verstärkt. Die einzige Wahrheit ist: Du kannst nichts dagegen tun, es muss von selbst aufhören. Heute ist Donnerstag der 13.12.2007: Ab jetzt werde ich nach jedem Schlucken diesen gerade genannten Satz im Geiste sagen und täglich zählen wie oft ich ihn mir selbst gesagt habe. Auf dem Zettel der Zahlenmotivation schreibe ich das unter der Kurzbezeichnung: DKNDTEMVSA Die Zahl der des Sagens des Satzes an den einzelnen Tagen wie auch die Gesamtzahl des Sagens des Satzes werde ich statistisch festhalten, damit ich in Zukunft einschätzen kann, wie oft ich wohl den Satz mir selbst sagen muss, bis es endlich so total verinnerlicht und akzeptiert ist, dass ich jeglichen Kampf und Widerstand dagegen aufgegeben habe. Dann weiß ich auch in Zukunft, dass es nur diesen Weg gibt, auch wenn er schmerzhaft sein mag, weil es einen so unendlich ohnmächtig und verzweifelt macht. Aber es gibt leider keinen anderen Weg. Heute habe ich mir den Satz ca. 50 mal gesagt. Ich schätze mindestens 10.000 mal werde ich ihn mir nach jedem Schlucken und bei anderen Gelegenheiten noch sagen müssen bis es weg ist. Jeder Kampf dagegen macht es noch qualvoller und die Zahl der zu sagenden Sätze steigt wohl mit jedem erneuten Versuch dagegen anzugehen um weitere 1000 mal.

Freitag 14.12.2007: Heute habe ich mir 180 Mal gesagt, dass nicht nichts gegen das Schlucken tun kann und es ist immer schlimmer geworden. Das Schlucken hat seelische Ursachen und es erscheint mir doch besser nicht im geringsten etwas schlechtes im Schlucken zu sehen, denn wenn es so oder so egal was ich mache schlimmer wird, dann scheint mir doch sinnvoller, dass ich wenigstens nichts schlechtes im Schlucken sehe. Nein das Problem ist die Zahl der Gedanken an das Schlucken. Ich zähle die Gedanken ab jetzt und ich muss sie verringern. Je mehr ich daran denken desto schlimmer wird der Speichelfluss und damit das Schlucken. Wenn du versuchst nicht an das Schlucken zu denken dann denkst du automatisch trotzdem daran. Das Problem ist die Angst vor dem Schlucken. MWAVS (0 bis -5) Möglichst wenig Angst vor dem Schlucken. Denn nichts schlechtes im Schlucken sehen ist ein verfehltes Ziel, da Schlucken einfach quälend und damit sehr wohl schlecht. Dieses du kannst absolut nichts gegen das Schlucken tun erhöht die Angst vor dem Schlucken enorm, da es das Ohnmacht- und Kontrollverlustgefühl verstärkt. Ich bin überzeugt, dass es ein nervliches Problem ist. Die Frage ist nur weshalb ich Angst davor habe. Und die Antwort ist: Ich habe Angst die anderen Menschen dadurch zu stören. Nein !!!!!!!!! All das nützt nichts weil es dich unter Druck setzt und du dagegen ankämpfst Aber du muss den Kampf aufgeben um siegen zu können. Das ist das Geheimnis. Es wird leider erst schlimmer bevor es besser wird. Sage dir weiter, dass du nichts dagegen tun kannst es muss von alleine aufhören. Du hast das heute 180 Mal gesagt und gestern 50 mal. Das reicht bei weitem noch nicht. Du musst das total verinnerlichen und den Kampf gegen das Schlucken völlig aufgeben, dann hört es auf. DKNDTEMVAA: Du kannst nichts dagegen tun es muss von alleine aufhören !!!!!! Diesen Satz muss du dir immer sagen wenn du an das Schlucken denkst, wenn du eine Schluckhemmung hast, nachdem du selbst gesteuert und nicht unbewusst geschluckt hat und wann immer ein Problem mit dem Schlucken aufkommt. Es gibt leider keinen anderen Weg. Jeder Andere Weg verzögert die Heilung weil man gegen das Schlucken ankämpft. Aber den Kampf kann man nicht gewinnen. Erst wenn man den Kampf aufgibt und sich abfindet und nicht mehr ständig an das Schlucken denkt, hört es auf. Aber zu versuchen von sich aus nicht daran zu denken ist hoffungslos weil man verkrampft und wieder in den Kampf gegen das Schlucken einsteigt und es damit noch weiter verstärkt und die eigene Angst und nervliche Anspannung noch weiter erhöht. Es mag vielleicht ein Gefühl der Ohnmacht sein, aber zugleich ist es auch entlastend für einen selbst zu wissen, dass es nicht von einem selbst abhängt, dass es nicht in der eigenen Macht steht etwas dagegen zu tun und das man insoweit auch keine Schuld trägt. Ich glaube ich habe die Lösung gefunden: Der Satz du kannst nichts dagegen tun es muss von selbst aufhören hilft definitiv nicht. Ich habe es jetzt auch noch am Samstag versucht und den Satz mir weitere 30 mal gesagt. Die Folge: Jetzt habe ich das Schluckproblem auch noch am Wochenende und zusätzlich einen gewaltigen Kloß im Hals dass ich denke ich könnte kaum noch Luft bekommen. Dieser Satz du kannst nichts dagegen tun erhöht die Angst vor dem Schlucken. Der Ursprung des Schluckens ist allgemeine Angst, Anspannung, Scham, mangelndes Selbstvertrauen, mangelndes Selbstwertgefühl etc. .Das Schluckproblem aber, das dafür sorgt, dass man überhaupt nicht mehr aufhört zu schlucken entsteht durch die Angst und die Scham v o r dem Schlucken s e l b s t . Deshalb nützt es auch nichts die allgemeine Angst und Scham zu bekämpfen, denn man hat ab einem gewissen Punkt fast nur noch Angst und Scham vor dem Schlucken selbst. Also muss man sich auf diese Angst und Scham konzentrieren. Das Ziel muss sein: MWASVS (0 bis -5) Möglichst wenig Angst und Scham vor dem Schlucken. Der Versuch nichts schlechtes im Schlucken zu sehen scheint auf den ersten Blick in die richtige Richtung zu gehen, da man damit ja auch die Angst bekämpft. Aber es kann nicht funktionieren, da das Schlucken nun mal qualvoll und widerlich ist und man sich somit ein unerreichbares Ziel setzt nicht schlechtes in etwas zu sehen das absolut schlecht ist. Dieser unlösbare Konflikt verstärkt die Angst und Scham vor dem Schlucken und somit das Schlucken selbst. Das kann einen wirklich in die totale Verzweiflung treiben. Ab jetzt darf es kein Abweichen mehr geben von MWASVS auch wenn das Schlucken zuerst schlimmer wird bevor es besser wird. Dieses Wochenende hat mir gezeigt, dass man keine Chance hat aus dem Schlucken herauszukommen wenn man Angst und Scham vor dem Schlucken hat, dass die ganze Schluckmuskulatur im Hals verkrampft und der darauf folgende Kloß im Hals die Angst und das Schlucken noch verstärkt. Man kommt so absolut nicht raus aus der Sache. Es hilft auch absolut nichts zu versuchen diese Muskeln zu entspannen und zu versuchen möglich entspannt zu schlucken, da auch dies die Angst und Scham vor dem Schlucken nicht bekämpft, also die wahren Ursachen. Wenn du keine Angst und Scham mehr vor dem Schlucken hast entspannen sich die Schluckmuskeln automatisch. Ein Indiz und Messgerät dafür wie groß deine Angst und Scham vor dem Schlucken ist, ist die Lautstärke des Schluckens. Wenn die Schluckmuskeln angespannt sind ist das Schlucken lauter als wenn sie entspannt sind. Wenn es also richtig knackt beim Schlucken und deutlich hörbar ist, dann ist das ein Zeichen der Stärke der Angst und Scham. Aber Vorsicht: Nicht versuchen jetzt plötzlich leise zu schlucken, denn dann bekämpft man nicht mehr die Angst und Scham sondern wieder nur eine Folge dessen. Es ist nur für die Einschätzung der Angst und Scham vor dem Schlucken wichtig. Wenn also das Schlucken sehr laut ist, zeigt das nur, dass man den Kampf gegen die Angst und Scham vor dem Schlucken selbst, also die wahre Ursache, verstärken muss. Ein weiteres Indiz und Messgerät für das Ausmaß der Angst und Scham vor dem Schlucken ist die Art wie man schluckt. Wenn man schwer schluckt, also richtig schluckt als wenn es einem Schmerzen verursachen würde und sogar der Körper dabei etwas zusammenzuckt und der ganze Kopf durch die Schluckbewegung erzittert oder die Bewegung mitgeht und wenn die Kaumuskulatur ständig durch das Zähne zusammenbeißen angespannt wird und wenn der Kehlkopf vom vielen Schlucken zu schmerzen beginnt und wenn man nicht mehr richtig entspannt atmen kann, also auch weitere Muskeln im Körper, die für die Atmung zuständig sind, sich anspannen und wenn man dadurch beginnt im Kopf unkonzentriert und verwirrt zu werden und beim Reden plötzlich ein wenig ins stottern gerät so sind das alles Messgeräte für die Angst und Scham vor dem Schlucken. Diese Folgen der Ursachen durch Entspannungstechniken etc. zu bekämpfen bringt meiner Meinung nach nichts, da die Ursachen bleiben. Wenn die Ursache der Angst und Scham vor dem Schlucken beseitigt ist, dann entspannen sich diese Muskeln sehr schnell. Wichtig ist dabei die Anwendung des Systems der Zahlenmotivation also das tägliche bekämpfen der Angst und Scham aber zugleich das Aufschreiben des Erfolgs und Misserfolgs auf dem Handzettel. Wenn man es schafft von -5 also sehr sehr große gigantische Angst und Scham vor dem Schlucken auf -4 also sehr große Angst davor oder -3 also große Angst davor und schließlich nur sogar an einzelnen Tagen nur -2 also mittlere Angst davor und schließlich sogar -1 also geringe Angst davor dann schafft man es auch vollends bis 0 also überhaupt keine Angst vor dem Schlucken zu erreichen. Diese kleinen Verbesserungen über die Tage geben einem die nötige Kraft weiterzumachen wenn es Rückschläge gibt, da man dann aus der MWASVS-Liste erkennen kann, dass das Problem bereits auf die Art verbessert wurde und man auf man dem richtigen Weg ist. Falsch !!!!!!!!!!!!! Dieses MWASVS macht das Schlucken noch schlimmer. Das Schlucken wird immer stärker. Weiterer Versuch: MGIDS: Möglichst geringe Intensität Des Denkens an das Schlucken. Falsch !!!!!! Es macht alles noch schlimmer. Jetzt kann ich schon keinen einzigen Satz mehr sagen ohne zu schlucken. Jeder Versuch das Schlucken Zu bekämpfen, macht es noch schlimmer. Daran erkennt man jetzt endgültig. Du kannst nichts gegen das Schlucken tun es muss von alleine aufhören !!!!!!!!!!!!!! Jeder Versuch das Problem zu lösen macht es schlimmer !!! Auf dem Handzettel ist also wieder die Zahl des gedachten Satzes Du kannst nichts dagegen tun es muss von allein aufhören stehen (ZDKNDTEMVAA). Heute habe ich es mir ca. 40 Mal gesagt und es wurde dadurch ein wenig besser. Natürlich ist das ein schreckliche Ohnmacht nichts dagegen tun zu können aber es entbindet einen auch von der Verantwortung, da man ja nichts dafür kann. Erst wenn Man es wirklich akzeptiert, dass man dem Schlucken voll ausgeliefert ist und aufgibt dagegen zu kämpfen gibt es die Chance, dass es aufhört. Aber es kann lange dauern bis man Jeden Widerstand gegen das Schlucken aufgegeben hat. Man will das wahrhaben, dass man nichts tun kann. Es ändert aber nichts. Es nützt nichts. Man kann nichts dagegen tun. Heute ist mir das endgültig und 100%ig klar geworden. Jetzt schlucke ich wie der Teufel selbst in Anwesenheit von Leuten die ich nicht fürchte und selbst wenn ich allein bin. Man kann einfach nichts dagegen tun. Und dies ist auch logisch. Denn wenn du versuchst etwas dagegen zu tun denkst du intensiv an das Schlucken und verstärkst es automatisch. Zusätzlich setzt man sich unter Druck, da man ja glaubt es beeinflussen zu können. Am Ende ist es viel schlimmer als zuvor. Und jeder Versuch der Bekämpfung braucht wieder mindestens 1000 Mal den Satz Du kannst nichts dagegen tun es muss von alleine aufhören. Wenn du es noch einmal wagst gegen diese Wahrheit anzugehen und es nicht glaubst, dass du dagegen nichts tun kannst, dann wirst du vor den Gerichtshof gestellt !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es funktioniert: Fr.21.12.2007: Satz du kannst nichts dagegen tun es muss von alleine aufhören 40 mal mir selbst gesagt und insgesamt war das Schlucken wesentlich schwächer und unproblematisch. Das ist die Lösung !!!!!!!!!!

DO.10.01.2008: Es funktioniert nicht. Ich habe den Satz du kannst nichts dagegen tun es muss von selbst aufhören jetzt täglich ca. 100x über eine Woche zu mir gesagt. Es wird mit dem Schlucken aber immer schlimmer. Mir ist jetzt auch klar geworden woran das liegt: Ein Beispiel für den Schaden, der durch negative Wirkungsgedanken erzeugt wird ist der Versuch das Schlucken, dass gerade wieder übermächtig ist, durch den möglichst häufig zu sich selbst gesagten Satz: Du kannst nichts gegen das Schlucken tun es muss von selbst aufhören. Jedes Mal, wenn ich an diesen Satz denke, erzeuge ich zugleich einen negativen Wirkungsgedanken und damit eine negative Wirkung. Man erinnert sich an das Schluckproblem, man bekommt Angst, die Halsmuskulatur verkrampft über die Stunden und es wird immer schlimmer. Richtig wäre in einem Schluckkrampf hingegen, positive Wirkungsgedanken zu erzeugen (an schöne angenehme Dinge denken) und dazu mehr an die Arbeit zu denken. So hört das schlucken mit der Zeit automatisch auf. Wichtig ist aber, dass die Angst und Unsicherheit erzeugenden Gedanken generell nur sehr sparsam eingesetzt werden sollten. Nur soweit sie unbedingt notwendig sind. Und du hast in der Arbeit eine riesige Angst vor allem und allen. Diese Angst entsteht aus Gedanken. Diese Angst erzeugenden Gedanken müssen begrenzt werden. Du hast Angst in diesem Raum mit den Kollegen zu sitzen und sich wie lebendig begraben zu fühlen. Es ist jetzt an der Zeit die Wirkung von Gedanken zu studieren und die Gedanken, die einer unmittelbare Wirkungen erzeugen, zu steuern. Dieser Gedanke du kannst nichts dagegen tun es muss von selbst aufhören ist eigentlich ein katastrophaler Gedanke, da er ein starkes Gefühl von Ohnmacht, Angst, Unwohlsein, Verzweiflung und Kontrollverlust erzeugt. Es geht nicht darum jetzt plötzlich nur noch positiv zu denken, da man die Realitäten nicht total verdrängen darf. Aber wenigstens ein bisschen sollte man sie verdrängen. Ich glaube ich habe täglich eine Unmenge von Gedanken die unmittelbare negative Wirkungen haben. Ich muss die Wirkung von Gedanken genau studieren und lernen die Gedanken für mich nutzbar zu machen. Vielleicht sind Gedanken sogar eine Macht,die einem eine ungeahnte Kraft verleihen können. Ab jetzt wird in den Laufzettel die ZWG: + / - Zahl der Wirkungsgedanken (das sind nur die Gedanken, die auch eine unmittelbare Wirkung wie Angst, Freude, Hoffnung, Wut, Wohlbefinden, Motivation Fleiß, Kreativität etc. erzeugen) pro Tag eingetragen. Gedanken hat man viele aber nur die Minderheit der Gedanken hat direkte Wirkungen. Viele sind folgenlos. Die Zahl der positiven Wirkungsgedanken wird links und die Zahl der negativen Wirkungsgedanken rechts eingetragen. Positiv und negativ meint die Wirkungen der Gedanken und nicht ob die Gedanken selbst positiv oder negativ waren. Ich werde täglich alle Wirkungsgedanken die ich hatte zählen und diese aufteilen in Wirkungsgedanken mit positiven nützlichen Wirkungen und Wirkungsgedanken mit negativen, unnützen, schädlichen Wirkungen. Auch negative Gedanken die Angst erzeugen können positive Wirkungen erzeugen und positive Gedanken können negative Wirkungen erzeugen.

Do 10.01.2008: Heute war das Schlucken praktisch komplett weg und ich habe versucht möglichst wenige negative Wirkungsgedanken zu haben und auch ein paar positive Wirkungsgedanken. An das Schlucken habe ich dabei kaum noch gedacht und das Schlucken war fast weg.

Fr. 11.01.2008: Heute hatte ich frei und bin um 12 Uhr ausgeschlafen aus dem Bett aufgestanden und hatte einen sehr starken Schluckreiz. Ich habe den ganzen Tag in einem Ausmaß geschluckt wie selten zuvor. Es ist absolut schrecklich. Es gerät völlig außer Kontrolle. Meine Nerven spielen langsam nicht mehr mit. Ich war entspannt und ohne Angst. Ich war sogar in einer leichten euphorischen Aufregung, da ich jetzt das Wochenende vor mit habe. Aber das Schlucken ist einfach nicht mehr weggegangen. Selbst nach 2 Bier musste ich weiter schlucken. Das habe ich noch nie erlebt, dass es so schlimm kommt wenn ich nicht unter Leuten bin. Wenn ich allein war hatte ich mit dem Schlucken nie Probleme. Jetzt könnte ich langsam echt verzweifeln. Ich versuche jetzt wieder etwas neues. Ich versuche den Speichel möglichst lange im Mund anzusammeln und möglichst selten zu schlucken. Ich hoffe, dass das Schlucken so mit der Zeit schwächer wird, weil man nur noch ein bis zwei mal pro Stunde schluckt. Die Folge ist, dass ich hoffentlich nicht mehr groß an das Schlucken denke und auch die Speicheldrüsen nicht so stimuliert werden, da man ja nicht ständig schluckt. Ich glaube, dass das Schlucken ein Schlüsselreiz ist, der die Speicheldrüsen stimuliert. Wenn man also nicht schluckt wird der Speichelfluss hoffentlich schwächer werden.

Sa.12.01.2008: Das mit dem Ansammeln der Spucke funktioniert leider auch nicht. Ich habe den ganzen Tag ohne Pause geschluckt. Ich habe jetzt alles versucht und habe es nur verschlimmert. Erst als ich abends dann zu der Taktik, du darfst nicht im geringsten etwas schlechtes im Schlucken sehen, übergegangen bin, wurde es schlagartig besser. Ich habe mit dieser Taktik bisher auch immer wieder das Problem gehabt, dass nach anfänglicher Besserung das Schlucken wieder stärker wurde. Von der Logik her ist es aber wohl die einzige Möglichkeit das Schlucken wieder los zu werden, denn alle anderen Möglichkeiten sind ein Versuch das Schlucken zu bekämpfen und abzulehnen und zu fürchten. Erst dann hat das Schlucken Macht über einen selbst. Es muss also so gehen und nur so. Natürlich wird auch dadurch stimuliert dass man darin nichts schlechtes sieht aber nur so geht es. Es darf keinerlei Verkrampfung beim geben. Es darf einen nicht im geringsten stören. Wenn es dann auch nicht weg geht, dann ist es wenigstens leichter ertragbar, da man ja nichts schlechtes darin sieht. Verdammt ich darf davon jetzt nicht mehr abweichen sonst verliere ich langsam echt den Verstand. Ich glaube meine Nerven sind total im Arsch. Vielleicht ist dieses Schlucken ein Zeichen eines bevorstehenden nervlichen Zusammenbruchs. Vielleicht macht mein Körper langsam schlapp. Wie auch immer ich habe alles andere versucht und nur auf diese Art mit nicht schlechtes im Schlucken sehen habe ich diesen momentanen Schluckkrampf überwinden können. Das muss der Weg sein sonst würde es jetzt nicht funktionieren. So. 13.01.2008: Heute habe ich versucht nicht im geringsten etwas schlechtes im Schlucken zu sehen. Das Schlucken hat aber absolut nicht aufgehört und wurde wieder schlimmer. Ich glaube jetzt man darf das Schlucken überhaupt nicht selbst steuern. Das Schlucken ist ein automatischer Reflex, der automatisch erfolgen muss. Also darf man nicht selbst entscheiden ob man schluckt oder nicht. Das muss der Körper entscheiden. Man lässt die Spucke also im Mund zusammenlaufen und schluckt erst, wenn der automatische Schluckreiz des Köpers kommt. Man muss das Schlucken wieder auf die unterbewusste Ebene zurückbringen. 3 Stunden später: Das bringt auch nichts. Man kann wirklich nichts dagegen tun es muss von selber aufhören. So hart es auch sein mag, ich komme immer wieder nur zu diesem einen Ergebnis. Ich werde aber nur noch aufschreiben wie sehr ich an diese unabänderliche Wahrheit glaube. Auf keinen Fall darf ich zählen wie oft ich mir gesagt habe, dass ich nichts dagegen tun kann, denn dann konzentriere ich mich ja ständig auf das Problem und es hört nie auf. Es muss von selbst also ohne jeglichen Einfluss von mir selbst wie das Zählen des Satzes etc. geschehen. Ich werde nur noch einmal pro Tag den Glauben des Tages an diese unabänderliche Wahrheit auf der Skala von 0 bis 5 (totaler Unglauben bis gigantischer Glauben) bewerten und aufschreiben. Nein, genau das ist wieder falsch, da es wieder ein Versuch ist es durch den starken Glauben an diesen Satz etc. das Schlucken zu beeinflussen. Es kann durch gar nichts positiv beeinflusst werden nur schlimmer machen kann man es. Man darf sich den Satz sagen, da er einen ein bisschen beruhigt und entschuldigt. Aber man muss sich völlig lösen von dem Versuch gegen das Schlucken anzukämpfen. Ich werde mir den Satz über den Tag immer wieder sagen aber entscheidend ist, dass es auf das Ende des Schluckens keinen Einfluss hat. Nichts aber auch gar nichts hat darauf einen Einfluss. Es muss von selbst aufhören. Man kann gar nichts tun, leider. Von dem Glauben an diese unabänderliche Wahrheit werde ich hoffentlich nicht mehr abrücken. Wenn ich aber doch wieder Zweifel bekomme so werde ich am Ende immer wieder bei der Erkenntnis landen, dass ich einfach nichts dagegen tun kann. Ich muss mich verdammt nochmal damit abfinden. Und wenn das Schlucken nicht mehr weggeht dann ist das eben so. Ich kann daran überhaupt nichts ändern.

Di. 15.01.2008: Hölle, Hölle, Hölle, Hölle, Hölle. Heute habe ich geschluckt wie selten je zuvor in meinem Leben. Ich bin fast an meinem Speichel ersoffen. Ich habe wieder alles ausprobiert. Zuerst mit dem Satz du kannst nichts dagegen tun es muss von alleine aufhören. Dann habe ich es versucht mit nichts schlechtes im Schlucken sehen. Zuletzt habe ich den Speichel so lange wie möglich gesammelt und erst dann geschluckt. Alles hoffnungslos. Aber: Ich glaube, ich erinnere mich daran wie ich das Schluckproblem das letzte Mal gelöst habe: Durch den Satz: Ich schlucke so oft ich will !!!!!!!!!! Diesen Satz muss man vor jedem Schlucken wiederholen bis es zur absoluten Überzeugung wird. Dieser Satz ist selbstbewusst, stur und stark. Es ist wohl doch die Angst, die Scham, das mangelnde Selbstvertrauen, Selbstbewusst- sein und Selbstwertgefühl, das das Schlucken verursacht und nicht weggehen lässt. Man muss rücksichtslos sein. Egal ob das Schlucken die anderen stört. Ich allein entscheide und schlucke soviel und so oft ich will. Dies ist übrigens auch ein Wirkungsgedanke. Es gibt unheimlich wertvolle Gedanken, die einem große Kraft geben können. Es gilt diese Gedanken du finden. Den ersten großen Wirkungsgedanken habe ich mit dem Satz ich schlucke so oft ich will gefunden. (Eine weiter Idee von heute war über das eigene Schluckproblem/ Schlucken lachen zu können, denn eigentlich ist es wirklich lächerlich. Es hat auch ein bisschen die Situation verbessert und mir das Schlucken leichter gemacht. Ich glaube aber , dass der selbstbewusste sture Weg über den Wirkungssatz: Ich schlucke so oft ich will erfolgreicher ist. Nur wenn auch dieser Weg scheitern sollte ist an das über das eigene Schlucken lachen zu denken). So.20.01.2008: Es ist wirklich der Satz: Ich schlucke so oft ich will !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Das Schluckproblem ist viel geringer geworden.

Ich glaube, dass ich das Schluckproblem in der nächsten Woche endgültig besiegen kann. Das wäre wunderbar und es wäre der beste Beweis für die Macht der Gedanken !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich habe erst jetzt die Macht der Wirkungsgedanken erkannt und begriffen.

Mi. 23.01.2008: Ich habe in den letzten drei Tagen mit dem Satz/Wirkungsgedanken Ich schlucken so oft ich will !!!!!!!!!!!!!!!!!! gute Erfolge erzielt. Zwar ist das Schlucken immer noch da aber es ist deutlich besser geworden. Allerdings ist die Angst vor dem Schlucken schon noch groß und es wird wohl noch ein paar Wochen dauern bis das Schluckproblem endgültig gelöst ist. Ein zusätzliches Problem, das wahrscheinlich auch die wahre Ursprungsursache des Schluckens ist, ist die allgemeine Anspannung am Arbeitsplatz. Ich fühle mich unwohl, unsicher, befangen, verkrampft und angespannt. Ich möchte auch das Problem durch positive Wirkungsgedanken beseitigen. Das kann parallel zu Beseitigung des Schluckproblems laufen oder muss sogar parallel dazu laufen. Vielleicht kann ich das Schluckproblem erst völlig lösen, wenn ich wenigstens halbwegs entspannt und halbwegs angstfrei in der Arbeit bin.

4.4.09 14:20


Werbung


Die Angst

Viele von uns Schwachen haben mit starken Ängsten zu kämpfen. Uns wird dann gesagt, habe keine Angst, entspanne dich, benutze Entspannungstechniken wie Muskelentspannung, Atemübungen, autogenes Training. Mir hat das nie geholfen, weil diese Entspannungs- übungen nur die Symptome der Angst bekämpfen, aber nicht die Ursachen der Angst selbst. Manche sind dann so verzweifelt, dass sie sich Medikamente verschreiben lassen. Im Einzelfall kann das zwar helfen, aber auch die Beruhigungsmittel beseitigen nicht die Ursachen der Angst und haben Nebenwirkungen, die uns weiter schwächen und abhängig machen, was uns mittelfristig noch unfähiger macht unsere Angstprobleme zu lösen. Die Ursache der Angst liegt in unserer Schwäche, die wir instinktiv spüren, egal was uns andere wohlmeinend sagen. Diese Schwäche ist leider zu einem großen Teil genetisch bedingt. Das heißt, es gibt für uns keine wirkliche Hoffnung jemals zu völlig angstfreien Menschen zu werden, ganz einfach weil wir dazu keinen Grund haben. Wir sind schwach und leben in einer Welt der Starken. Wir stehen in Konkurrenz mit Menschen die uns überlegen sind. Man müsste schon verrückt sein, wenn man da keine Angst hätte. Der Versuch der Eltern oder anderer Personen, die Angst dadurch zu verringern, dass sie einem einreden, man hätte keinen Grund Angst zu haben, halte ich deshalb für absolut falsch und gefährlich, weil man tagtäglich das Gegenteil dessen spürt. Man hat zu oft im Leben die Erfahrung des Verlierens gegen die Starken gemacht. Man hat zu oft erlebt, welche negativen Folgen es hat, schwächer zu sein. Der Ansatz also, den schwachen Menschen die Angst völlig nehmen zu wollen, ist meiner Meinung nach genauso verrückt und verantwortungslos, wie der Versuch, einem schwachen Tier in einer afrikanischen Zebraherde beibringen zu wollen, es müsse keine Angst vor den Löwen haben. Wir haben Grund Angst zu haben und jeder der uns dies ausreden will, bringt uns in Gefahr. Angst ist also für uns schwache Menschen grundsätzlich absolut richtig und überlebenswichtig. Das Problem ist nur die Höhe der Angst. Wir haben oft soviel Angst, dass wir wie gelähmt sind. Wenn das Zebra vor Angst nicht wegrennen kann, ist es tot. Deshalb geht es nicht darum. die Angst als solche zu bekämpfen, sondern die übertriebene Angst, die sinnlose Angst, die schädliche und lähmende Angst. Es gibt deshalb eine Optimale Höhe der Angst die ich täglich in meinem Laufzettel unter der Kurzbezeichnung OHA messe und auf der richten Höhe zu halten versuche. Die Skala geht von 0 für optimale Höhe der Angst über +1 für zu hohe Angst, +2 viel zu Hohe Angst bis +3 für sehr viel zu hohe Angst. Auf der anderen Seite geht es von -1 für zu geringe Angst über -2 viel zu geringe Angst bis -3 sehr viel zu geringe Angst. Wenn ich zuviel Angst habe, mache ich ein + auf den Zettel hinter die Kurzbezeichnung OHA. Wenn ich zuwenig Angst habe mache ich ein - auf den Zettel. Je nach Stärke oder Unstärke der Angst können auch mehrere + oder - hingeschrieben werden. Wenn ich die optimale Höhe der Angst habe, was mit der Zeit wirklich zu einem starken Motivationsziel und Erfolgserlebnis wird, dann mache ich einen Punkt auf den Zettel hinter dem OHA. Abends ermittle ich dann ob ich insgesamt zuviel, zuwenig oder die optimale Höhe der Angst hatte, indem ich die Summe aus + und - einfach zusammenrechne und aus der Summe einschätze, was dies auf der Skala von -3 über 0 bis +3 ist. Dann trage ich z.B. +2 für in der Summe viel zu hohe Angst in die täglich zu führende Liste ein und versuche am nächsten Tag erneut mehr in Richtung optimale Höhe der Angst also einem Wert von Null zu kommen. Die Situationen, in denen man die optimale Höhe der Angst erreicht, haben keinen Einfluss auf diese Summe, da sie ja Null darstellen. Damit aber der Erfolg, dass man vielleicht 5 x am Tag die optimale Höhe der Angst erreicht hat, obwohl der Tag z.B.in der Summe mit zuviel Angst verbunden war,  nicht in Vergessenheit gerät, muss man in die täglich und für jeden Monat zu führenden Liste neben der ermittelten Tagessumme auch die 5 Punkte eintragen. So kann man noch Wochen und Monate später den Erfolg genießen, dass man an einem Tag vielfach die richtige Höhe der Angst erreicht hat. Dies ist dann ermutigend, wenn man Rückfälle in die unkontrollierte Angst hat. Man kann dann in die Liste schauen und sieht, dass man es schon häufig geschafft hat. Und dann versucht man dieses Ziel wieder zu erreichen und wenigstens in einzelnen Situationen oder Stunden wieder die optimale Höhe der Angst zu erreichen. Was mich zu Beginn der Listenführung wirklich erstaunte war, dass ich in sehr gefährlichen Situationen viel zuwenig Angst hatte. Da bin ich in Gedanken direkt hinter einer Kurve über eine stark befahrene Straße gelaufen. Erst danach ist mir klar geworden, dass das lebensgefährlich war. Aber da hatte ich keine Angst, weil ich in Gedanken nur mit vergleichsweise lächerlichen Ängsten beschäftigt war. Leider ist die Angst eine komplexe Sache. Man muss die optimale Höhe der Angst tagtäglich neu einschätzen. In ähnlichen sozialen Situationen kann eine bestimmte Höhe der Angst zu hoch oder zu gering sein. Wenn z.B. der Chef in der Nähe ist, sollte man lieber etwas zuviel als zuwenig Angst haben. Man muss täglich neu darum kämpfen die optimale Höhe der Angst zu finden. Dies ist leider das Schicksal von uns schwachen Menschen. Wir müssen immer die Situation beobachten und einschätzen und unsere Angst anpassen, wie das Zebra, dass auch während des Fressens die Raubtiere immer beobachten muss. Natürlich gibt es auch viele Situationen in denen man Null Angst haben darf, weil es überhaupt keine Gefahr gibt. Das sind die schönsten Zeiten. Aber zugleich kann das natürlich nicht die überwiegende Zeit so sein. Wenn wir das nicht wahrhaben wollen und die Angst durch Alkohol, Drogen, Beruhigungs- mittel oder Illusionen, wie sehr positives Denken, völlig abtöten, sind wir wie besoffene Zebras inmitten der Raubtiere. Und erwartet keine Gnade von den Raubtieren, denn ihre Natur kennt keine Gnade. Man muss sich also dieser Angst stellen, da sie begründet ist. Die Kunst allein ist es täglich und für jede neue Situation die optimale Höhe der Angst zu finden. Wer das täglich aufs Neue schafft ist ein König unter den Schwachen, denn die meisten werden zuerst von ihrer Angst gefressen und danach von den Raubtieren (den Starken, den Konkurrenten, dem Leben) weil sie nicht das richtige Maß der Angst finden und weil sie die Angst nicht ertragen können.

26.12.07 19:27


FNL-Liste

Das Zentrum und der Dreh- und Angelpunkt des System der Zahlenmotivation ist die Freude/Neutral/Leidens-Liste (FNL-Liste): FNL: F steht für Freude, N steht für Neutral, L steht für Leiden. Ich nehme täglich einen neuen kleinen Handzettel, den ich ständig mit mir herumtrage. Nach jeder verstrichenen Stunde schreibe ich auf den Handzettel, ob diese vergangene Stunde für mich Freude, Neutral oder Leiden war. Und zwar indem ich dies in eine Zahl umwandele (deshalb System der Zahlenmotivation). Die Höhe der Zahlen zeigt die Stärke des Empfindens. Die Zahl 0 steht für Neutral. Das sind die Stunden die weder Freude noch Leiden waren. Die Zahl +1 steht für Freude, die Zahl +2 steht für große Freude, die Zahl +3 steht für sehr große Freude, was ich allerdings selten erreicht habe. Die Zahl -1 steht für Leiden, die Zahl -2 steht für großes Leiden, die Zahl -3 steht für sehr großes Leiden. Am Abend rechne ich die Zahlen der Freude, die Zahl der neutralen Stunden und die Zahl des Leidens jeweils zusammen und schreiben sie in eine Freude/Neutral/Leidensliste (FNL-Liste) die ich immer für jeden Monate führe. So weiß ich jeden Tag und jede Woche und jeden Monat und jedes Jahr genau wie ich mich gefühlt habe. Dieses Freude/Neutral/Leidens-Messgerät halte ich für unschätzbar wertvoll für uns schwache Menschen. Wir haben nicht die Intelligenz der Starken und die Lernfähigkeit aus Fehlern für alle Zeiten zu lernen und auch nicht Fähigkeit unsere Freude und unser Leiden immer richtig einschätzen und einzuordnen zu können. Z.B. leiden wir in einer Woche so gewaltig, dass wir uns am liebsten sofort umbringen würden und glauben kaum auch nur noch einen Tag durchhalten zu können. Dann schauen wir in die FNL-Liste und sind vielleicht erstaunt zu sehen, dass wir vor ein paar Wochen eine genauso schreckliche Woche hatten. Und dann sehen wir, dass die nächste Woche danach in der Liste plötzlich gar nicht mehr so schrecklich war und die Woche darauf sogar im positiven Bereich war und dass der Durchschnitt des gesamten Monats wie durch eine Wunder fast im neutralen oder gar positiven Bereich war. Plötzlich hat man wieder Kraft und sagt sich, so grausam die Woche auch war, am Ende des Monats bin ich in der Durchschnitts- summe vielleicht sogar wieder im positiven Bereich, was heißt dass der verbleibende Monat noch etwas Freude bringen kann, wie es auch andere Monate getan haben. Man lernt unheimlich viel über sich selbst. Man lernt, dass manche Monate viel weniger Leiden und mehr Freude als andere bringen und das dies ein sich oft wiederholendes Muster ist, das einem Hoffnung machen kann. Diese FNL-Liste gibt einem einen unglaublichen Trost, obwohl ich natürlich nicht garantieren kann, dass diese FNL-Liste auch anderen schwachen Menschen helfen würde, da auch die schwachen Menschen verschieden sind. Ich habe es erfunden in einer Zeit tiefster Verzweiflung und größten Leidens. Es hat mir eine geheimnisvolle Kraft gegeben, die ich in der Zeit dringend brauchte. Natürlich ändert diese Kraft nichts daran, dass man weiter zu den Schwachen gehört, denn daran kann man nichts ändern. Aber man ist plötzlich viel weniger schwach als vorher. Ein weiterer sehr wichtiger Aspekt der FNL-Liste ist die Fähigkeit die eigene Gefühlslage sehr genau einschätzen und sie mit vergangenen Situationen vergleichen zu können. Das ist für uns schwache Menschen sehr sehr wichtig. Wir haben nicht die starken Nerven wie die Sieger. Wir müssen unsere schwache Seele behüten, schützen und beobachten. Wenn wir z.B. versuchen neue Wege zu gehen, neue Ideen auszuprobieren, so können wir durch die FNL-Liste sofort erkennen, ob der Weg im Vergleich zu früheren Ideen negativere oder positivere Auswirkungen hat. Man sollte den Wert dessen nicht unterschätzten. Gerade wenn man schwach ist bringt man sich leicht in Überbelastungssituationen deren Ausmaß man nicht wirklich genau einschätzen kann, weil einem die Vergleichsmöglichkeit durch die FNL-Liste fehlt. Die Erinnerung ist ein großer Lügner aber die FNL-Liste ist unbestechlich und man kann in ihr erkennen ob man in einer Situation ist, die vor Wochen zu gleichen Gefühlsausschlägen geführt hat und was dies für Gefühlsauswirkungen  in den Folgewochen hatte. Man kann so besser einschätzen, ob man den eingeschlagenen Weg weiter gehen soll oder nicht. Ich wünschte ich hätte die FNL-Liste schon in meiner Kindheit geführt. Ich würde so gerne wissen, ab welchem Schuljahr meine seelische Lage massiv verschlechterte. Wann genau war das und um wie viel war das Leiden ab dem Schuldjahr größer als zuvor. Wie viel Freude hatte ich in den Jahren der Kindheit. Wie viel genau habe ich gelitten Wie viel leide ich heute im Vergleich dazu usw. usw.. Dies ist ein unschätzbar wertvolles Wissen, weil es einem helfen kann, einen falschen Weg nicht weiter zu gehen. Ich hätte z.B. erkannt, dass ich niemals gleich nach der 4. Klasse auf die Realschule hätten gehen sollen. Meine Vermutung ist, dass das der Kardinalfehler war. Ich kann es aber leider nicht mit Sicherheit sagen, weil ich keine FNL-Liste geführt habe und somit nur den grauen Schleier der ungenauen Erinnerung habe. Ich glaube wenn ich die FNL-Liste hätte, würde sofort erkennen können wie der Bruch war. Leider für mich zu spät. Aber auch heute schaue ich regelmäßig in die seit mehreren Jahren geführte FNL-Liste und sehe, dass es durchaus erkennbare Erfolge und seelische Stabilisierungstendenzen gibt, die mir ohne die Liste gar nicht aufgefallen wären, weil man einfach zuviel vergisst und in der Erinnerung verklärt. Ich könnte heute ohne die FNL-Liste nicht mehr leben und ich glaube ich hätte mit dieser Liste in der Vergangenheit weniger leiden müssen. Die FNL-Liste ist wie ein Schild das einem ein Gefühl von Schutz gibt, wenn es vielleicht auch nur eine Illusion ist. Der Handzettel sieht wie folgt aus (fiktives   Beispie für einen Tag):

0,-1,-2,-1,0,0,0,0,0,+1,0,0,0,+1,0,0,0 2 Stunden Leiden, 1 Stunde großes Leiden,

2 Stunden Freude, 12 Stunden Neutral

Ich trage das wie folgt in die FNL-Liste ein, die ich auf ein kariertes DinA4

Blatt für jeden Monate zeichne: 31 Spalten, 8 Zeilen

Monats Durchschnitt:                                                                             +0,4

Wochen Durchschnitt: -0,14

Summe -2 -1 0 -2 -1+3 +2

           F +2

Dez   N 12

2007 L -4

              1. 2. 3. 4. 5. 6. 7.

             MoDiMiDOFrSASO

 

Dies wäre jetzt ein Beispiel für den erstaunliche Effekt, dass man am Montag einen nicht so guten Tag hatte und eine negative Summe von -2 also ein Überschuss des Leidens hatte, aber auf die Woche gerechnet durch die Freude am Wochenende einen Wochendurchschnitt erreicht der nur minus -0,14 beträgt. Man hat also auf eine Woche gesehen im durchschnitt nur einen geringen Leidensüberschuss und damit im Durchschnitt nur leicht gelitten. Und das ist tatsächlich ein Trost auch wenn man sofort denkt Schwachsinn. Diese Zahl ist dann wirklich etwas, das Hoffnung gibt, weil man sonst nur die negative Erinnerung der schrecklichen Woche hat und keine Zahl, die dies relativiert. Und so kann es dann auch passieren, dass man plötzlich den Wunsch hat am Ende der Woche einen positiven Wert zu sehen und man versucht ein bisschen Freude zu haben indem man z.B. ein Bier trinkt. Schon hat man eine Stunde der Freude die die Statistik wieder ein bisschen verbessert. Man lernt so Freude zu produzieren und Leiden manchmal zu vermeiden. Man denkt an seine Statistik und daran welche Folgen ein sich in düstere Gedanken hineinsteigern in der Vergangenheit hatte. Die Liste sagt es einem unbestechlich. Ich glaube diese FNL-Liste ist vielleicht eine Umsetzung des Prinzips Yin und Yang. Man sucht den Ausgleich. Wenn so ein Gewinner nur Freude kennt, wie es bei einem entfernten Verwandten (ein so genannter Sonnenschein/ Sonnyboy) der Fall war, kann dies auch schädlich sein. Er hatte das Leiden das wir Schwachen gelernt haben nie lernen müssen. Bis zu dem Zeitpunkt als ihn seine Frau verlassen hat. Dann hat er sich in der Garage ins Auto gesetzt und den Motor angeschaltet. Diese Gefühl des extremen Leidens war ihm unbekannt. Es war dieser extreme Kontrast der Gefühle den er nicht überleben konnte. Wir Schwachen können in dieser Hinsicht durchaus auch mal stärker sein als ein Gewinner.

15.12.07 18:15


Die Einführung

Wir sind alle von Natur aus was wir sind. Ein Großteil unserer Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und auch Verhaltsweisen sind genetisch bedingt. Man kann sie nur in einem gewissen Rahmen beeinflussen. Was sollen also wir Schwachen machen. Die Starken handeln meist instinktiv richtig und werden immer zu den Siegern gehören. Wir Schwachen werden im Konkurrenzkampf gegen die Starken fast immer unterliegen. Wir werden nie zu den Siegern gehören, denn uns fehlen dazu die Gene. Wir müssen für alles kämpfen und leiden, das den starken Menschen von der Natur geschenkt wurde. Intelligenz, Schönheit, Mut, Willensstärke, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl und alle anderen den Starken geschenkten Privilegien werden wir Schwachen nur in vergleichsweise geringem Umfang erreichen können. Wir können niemals zu Siegern werden. Wir können uns nicht mit den Starken messen, denn sie sind unerreichbar für uns. Viele von uns Schwachen erkennen irgendwann, dass sie immer mehr oder weniger zu den Verlierern gehören werden. Das ist eine traurige Wahrheit aber nicht zu ändern. Die Natur ist nicht gerecht. Diesen Maßstab kennt die Natur nicht, denn die Natur ist gnadenlos und faschistisch. Viele von uns Schwachen erkennen die Vergeblichkeit unserer Mühen und wählen den Freitod. Sie sagen sich lieber tot als schwach und zum lebenslangen verlieren verurteilt. Jedes Jahr sind es allein in Deutschland über 10.000 Menschen, die ihre Schwäche nicht mehr ertragen können. Ich habe auch über diese Lösung durch Selbstmord nachgedacht, denn wir wollen doch alle zu den Starken und zu den Gewinnern gehören. Aber unsere Gene lassen das leider nicht zu. Diese Gewinner bilden sich soviel ein auf ihre Stärke. Aber es ist zu 90% ihre Natur die ihnen dieses Privileg geschenkt hat. Ihnen wird immer alles unendlich viel leichter fallen als uns Schwachen. Wir werden immer für alles kämpfen und leiden müssen, das die Starken nur geringe Mühe kostet. Die Welt ist nicht gerecht, aber wir müssen uns damit abfinden. Wir haben nun einmal von der Natur schlechte Karten bekommen. Wir können aus dem Spiel aussteigen oder beweisen, dass wir auf unsere Art stark sind. Unsere Stärke ist es, das Leben ertragen zu können. Kaum einer der Starken könnte unser Leben, das wir durch langes Leiden und lange Übung zu ertragen lernten, auch nur eine Woche durchhalten, wenn sie plötzlich wir sein müssten. Der Kontrast wäre für sie zu schockierend. Sie würden sich umbringen. Nur darauf können wir wirklich stolz sein. Wir ertragen das Unerträgliche und wir kämpfen obwohl wir nicht wirklich gewinnen können. Und unser Kampf ist nur für uns selbst ein großer Kampf. Für die Starken ist es nur eine Lächerlichkeit, die sie selbst keine große Kraft kosten würde. Aber es hat keinen Sinn sie zum Maßstab zu machen, denn sie spielen in einer anderen Liga. Wir müssen unseren Kampf der Schwachen kämpfen. Wir können nicht viel gewinnen aber ich sehe es als eine Herausforderung an, trotzdem durchzuhalten und weiterzuleben. Wenigstens das sollten wir uns am Ende unseres bitteren Lebens voller Stolz sagen können: Wir haben durchgehalten und nicht aufgegeben wo so viele von den Starken längst kapituliert hätten. Wir haben auf verlorenem Posten gekämpft und trotzdem gehalten. Des Weiteren ist es auch eine wissenschaftlich interessante Sache. Man kann bei den seelischen Abgründen durch die wir Schwachen zwangsläufig gehen müssen eine Menge über die menschliche Psyche lernen. Und es bleibt immer auch die Hoffnung vielleicht etwas dabei zu lernen, das wertvoll für uns selbst und vielleicht auch andere schwache Menschen sein könnte. Das ist das Ziel meines Blogs. Ich möchte Wege für uns schwache Menschen finden, wie wir das Leben leichter ertragen und ein bisschen weniger schwach sein können. Ich glaube wir Schwachen müssen die Wege für uns selber finden. Die Starken können uns nicht helfen, denn sie werden nie verstehen, was es wirklich heißt, schwach zu sein. Ich glaube ein System gefunden zu haben, das uns Schwachen ein wenig helfen kann. Ich wünschte ich hätte das System früher entdeckt. Für mich selbst ist es vielleicht schon zu spät, denn die seelischen Schäden sind möglicherweise schon irreparabel. Ich habe das System getauft:

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Das System der Zahlenmotivation!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Bis jetzt ist das System der Zahlenmotivation noch lange nicht perfekt. Es ist vielleicht sogar noch ein Weg von Jahren oder gar Jahrzehnten bis dieses System perfekt ist. Das ist eine Lebensaufgabe. Ich möchte es immer weiterentwickeln und bin auch an den Ideen der anderen schwachen Menschen interessiert. Vielleicht können wir zusammen Wege finden die wir allein nie finden würden.

15.12.07 15:24





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung